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Radhika

Supermodel

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Freitag, 22. Mai 2015, 00:37


..., aber ich bin (auch aus Erinnerung daran, wie ich in dem Alter drauf war) fest davon überzeugt, daß Teenager wesentlich mehr Analyse-Fähigkeiten haben, als ihnen von den nach Zensur brüllenden Helikopter-Müttern zugestanden wird.
Ich denke zwar schon, daß die GNTM-Kandidatinnen für von vornherein schon magersüchtig veranlagte Mädchen zum Vorbild werden können, aber aus diesem Grund die ganze Sendung zu verbieten, halte ich für genauso abwegig, wie Bob Marley auf den Index zu setzen, nur weil Kiffer ihn gerne hören während sie sich einen Joint drehen.


Da fühle ich mich jetzt irgendwie angesprochen, weil ich als einzige hier im Thread eindeutig gegen den Spoerr-Artikel Position bezogen habe.
Ich bin keine Mutter, geschweige denn also ein Helikopter-Exemplar. Um Magersucht geht es hier m.E. ebensowenig wie um ein Verbot der Sendung. Magersucht hat komplexere Gründe. Vor allem hilft es m.E. gar nichts, ein einzelnes Format zu verbieten, während Dünnsein mitsamt der zugehörigen Darstellungen weiter gesellschaftliche Norm für Frauen bleibt.

@Cait
Ich traue den meisten Kindern und Jugendlichen durchaus zu, dass sie das, was sie im TV sehen, nicht 1:1 übernehmen, sondern im Gegenteil oft sogar sehr kritisch bewerten. Mädchen, die nach Sendungskonsum akut leiden, weil sie nicht nicht sofort nach New York können/zu klein/zugroß/zu dick/zu hässlich sind, mag es geben, vielleicht auch zu viele von ihnen (schließlich gibt es auch eine erstaunliche Zahl von erwachsenen Menschen, die nur sehr schwer damit fertig werden, dass sie sich trotz Niedrigeinkommen z.B. nicht ohne Weiteres und sofort ein funkelnagelneues I-Phone leisten können), die Regel sind sie wohl kaum. Ich glaube, dass Formate wie GNTM subtiler wirken. Sie verstärken ohnehin geltende Normen wie die, dass Mädchen schön sein müssen, dass es wichtig ist, modisch orientiert zu sein, leistungswillig und -fähig, wettbewerbsorientiert usw. Ich glaube, dass es unglücklich macht, sich stark mit derlei Normen zu identifizieren. Eine Sendung wie GNTM ist dazu geeignet, sie Jugendlichen besonders wirkungsvoll zu vermitteln, einfach weil sie interessiert und konsumiert wird.
Ich bin sicher, dass wir alle GNTM schauen, weil es Vergnügen bereitet, schönen Menschen zuzusehen und auch, weil wir nach Orientierung suchen. Je nach Alter der Zuschauerinnen mögen bei diesem Bedürfnis nach Orientierung unterschiedliche Aspekte im Vordergrund stehen. Warum aber sonst sollten wir nicht nur hübsche Mädchen und deren Verhalten beobachten, sondern auch noch, wie sie beurteilt, in eine Reihenfolge eingeordnet und "eliminiert" werden?
Ich glaube nicht, dass Jugendliche das alles nicht erkennen können. Ich glaube aber auch, dass man allgemein dazu neigt zu überschätzen, was man mit dem Verstand erfassen kann und erst im Laufe der Zeit feststellt, welche Wirkung äußere Einflüsse auf die eigenen Emotionen und auf die persönliche Umgehensweise mit gesellschaftlichen Forderungen und den eigenen Ressourcen genommen haben. In diesem Sinne traue ich Einflüssen wie dem Klum'schen durchaus einiges zu.

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Freitag, 22. Mai 2015, 01:21

Quatsch, Radhica, das war in keinster Weise auf Dich bezogen!!
Wenn es hier eine Helikopter-Mutter gibt, dann bin ich das ;-)

Caits Ausführung hat nur die Antworten auf die Fragen vorweg genommen, die mir in GNTM-Diskussionen von befreundeten Müttern immer wieder gestellt werden:
"Kann das jugendliche Publikum denn überhaupt differenzieren, was bei diesem Reality-Format tatsächlich abgeht?"
"Werden durch GNTM nicht alle jungen Zuschauerinnen zur Magersucht animiert?"
"Sollte man sie nicht lieber vor sich selbst schützen, indem man die Sendung durch den Rundfunkrat absetzen lässt?"

Meine Antworten dazu sind:
"Ja."
"Nein."
"Auf garkeinen Fall!!!"

Und diese hat Cait für mich / in meinen Augen durch ihren Erfahrungsbericht von sich selbst als Jugendlicher bestätigt.
Und dafür habe ich mich bedankt ;-)
Verbunden mit einem Statement, das an die Allgemeinheit gerichtet war ;-)

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Freitag, 22. Mai 2015, 01:59

@ Radhica
(Zitat) "Ich glaube, dass Formate wie GNTM subtiler wirken. Sie verstärken ohnehin geltende Normen wie die, dass Mädchen schön sein müssen, dass es wichtig ist, modisch orientiert zu sein, leistungswillig und -fähig, wettbewerbsorientiert usw. Ich glaube, dass es unglücklich macht, sich stark mit derlei Normen zu identifizieren. Eine Sendung wie GNTM ist dazu geeignet, sie Jugendlichen besonders wirkungsvoll zu vermitteln, einfach weil sie interessiert und konsumiert wird."

Da ist natürlich was dran. Aber auch das sehe ich inzwischen entspannter.

Auf meinem Schulhof galt z.B. nichts, wer keine Klamotten von Jet Set, Benetton oder Esprit anhatte. Ich weiß nicht durch welche subtile Beeinflussung das kam, ob es die Bravo war, oder das gerade losstartende "echte" Topmodel-Business mit Claudia Schiffer und Co.. Ich habe mich dem dann erstmal als Hippie-Punk widersetzt, nur um festzustellen, daß der Social Code in meiner neuen Clique war, auf jeden Fall irgendetwas extrem Kreatives machen zu müssen (ein Mädchen aus dieser Clique ist durch diesen Druck übrigens magersüchtig geworden, jetzt ist sie gut verdienende Theaterschauspielerin (working actress ;-) und auch wieder gesund).
Zum 20jährigem Abi-Treffen saß ich dann mit dem ganzen Haufen zusammen, und aus fast allen ist irgendwas geworden (im Sinne von zufrieden mit gutem Auskommen), sowohl aus den Poppern, als auch aus den Punks.

Seit Anbeginn der sozialen Interaktion sind doch schon bestimmte Schönheits-Ideale und gesellschaftliche Konventionen propagiert worden. Und auf der Suche nach Orientierung haben sich Jugendliche immer wieder entweder komplett dagegen gesträubt, oder sind voll darauf eingestiegen. Und jeweils zehn Jahre später sehen das alle meistens entspannter. Sei das zu Goethes Zeiten oder heutzutage.

Also lasst uns und die Kids doch GNTM als Smalltalk-Futter für den Schulhof bzw. den Kaffeeautomaten oder das Internet "genießen".
Spätestens in ihren Dreißigern kommen die allermeisten Menschen dann doch trotzdem in ihrer Realität und Mitte an ;-)

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Freitag, 22. Mai 2015, 12:54

Grade diese beiden Artikel der "Welt" bringen das ganz gut zusammen, was an GNTM so polarisiert.

Die eine äußert an der Sendung, sicherlich berechtigte, Kritik. Die andere schreibt völlig euphorisch. Beide sind übertrieben.

Die Kritik an der Sendung ist so alt wie das Format selbst. Jedes Jahr die selben Schlagwörter: Magersucht, Verblödung, Oberflächlichkeit, Sexismus. Aber der andere Artikel spricht etwas aus, was ich mir auch immer denke: Es ist doch meine Entscheidung.

ich kann entscheiden ob ich auf mein Aussehen achte, ich kann entscheiden welche Bücher ich lese und welches Auto ich fahre. Ob ich heute gärtnern oder ein Egoshooter spielen will.

Und ich entscheide was ich mir in der Glotze ansehe. Ich guck nun wirklich nicht viel TV. GNTM hält mich medial auf dem Laufenden. Wie Diane Fossey kann ich da wunderbar beobachten, wie das Fernsehen selbst sich verändert, wie sich das Format Castingshow verändert. Welche Strategien, welche Dramen wie entwickelt werden. Das ist nur der mediale Aspekt. Aber auch das klingt schon wieder fast wie eine Rechtfertigung.
Sind andere Formate nicht auch blöde?

Wenn ich schon wieder diese Kommentare zu dem Artikel lese, stehen mir die Haare zu Berge. Leben wir echt immer noch in einer Zeit in der jemand so oder so zu sein hat. Wer will mir vorschreiben für was frau sich zu interessieren hat. Das ist Sexismus.

Wenn bierselige Männer mit ihren Fußballschals schwenken wie Paviane ihre Hinterteil und dabei nicht raffen, dass ihr geliebte, so megamännliche Bundesliga auch nur Geldmacherei ist und der Sport nur noch der Untertitel für die Werbung ist, ist das natürlich ok.

Kurz: der Artikel von Frau Spoerr war längst überfällig.

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Samstag, 23. Mai 2015, 15:24

Hier btw der Beweiß, daß die Idee zu GNTM alles andere als neu ist ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Urteil_des_Paris

Die Konsequenzen daraus waren seinerzeit allerdings etwas drastischer ;-)

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Samstag, 23. Mai 2015, 23:12

Also der Ironiemodus scheint in der Debatte doch völlig unangebracht. Da hab ich was gewaltig unterschätzt. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser unsägliche Schmarren von Frau Spoerr soviel Zustimmung finden kann. Also mal ganz ernsthaft. Und klar gestellt: unter den hier vorgestellten Positionen bin ich ganz bei Radhika.

Erstmal ist ja selbstverständlich, dass in einem Fan-Forum zu GNTM sich diejenigen äußern, die sich für die Sendung entschieden haben und zum Teil seit vielen Jahren verfolgen. Mit Genuss. Und mit mehr oder weniger Kritik . Die kann einzelne Teile oder Personen betreffen und sich aufs Format als Ganzes ausweiten - und wenn letzteres geschehen ist, hört man auf, GNTM-Fan zu sein und geht seiner Wege.

Von da aus habe ich erst gar nicht begriffen, dass Xaosprincess tatsächlich die "Verbots"-Frage diskutieren wollte. Wer würde das denn hier ernsthaft vertreten? So nach dem Motto "Bitte verbietet Schokolade - sonst komm ich nicht weg davon!"? Für mich war die "Verbotsfrage" samt CSU nur ein billiger rhetorischer Trick, mit dem Frau Spoerr ihre unglaubliche Kritiklosigkeit verschanzt.

Aber wenn das eine ernsthafte Frage sein soll, dann kommt man am Ende auch nicht darum herum, die CSU-Pappfiguren wegzunehmen und sich mit dem zu befassen, was wirklich Sache ist. Und das, was gerade ernsthaft diskutiert wird und so viel Staub aufwirbelt (das Bild trifft's hier mal richtig gut), das ist die aktuelle Studie des IZI "Über die Rolle von Germany's Next Topmodel und anderen Fernsehsendungen bei psychosomatischen Essstörungen".

Wobei ich erstens gleich hinzufügen sollte: die Studie selber scheint noch nicht veröffentlicht zu sein, sondern bislang nur dieser Bericht der Macherinnen in "televizion". Das hat natürlich kaum jemanden abgehalten, schon Anschlussforderungen zu stellen.

- Ein "renommierter Psychiater" hat in der BILD tatsächlich eine Verbotsforderung gestellt und nach einer idiotischen Antwort von pro7 noch draufgesetzt. Günni hat darauf die Töchter des Psychologen zum Halbfinale eingeladen, bevor dann pro7 eine Unterlassungsklage angestrengt hat (allerdings nicht gegen Günni, lach, sondern gegen die Äußerung, dass Heidis Show "mörderisch" sei) ... Usw. Viel Spaß beim Verfolgen.

- Die Initiative pinkstinks hat eine Online-Petition gestartet mit dem Ziel, die Freigabe von GNTM für 12jährige überprüfen zu lassen; womit die Sendung dann erst nach 22 Uhr oder sogar auch erst nach 24 Uhr ausgestrahlt werden könnte. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat eine Prüfung zugesagt. Was aber nicht viel heißt, weil die verpflichtet sind, auf jede Beschwerde zu reagieren und wenn dann schon 500 Leute unterschreiben - dann prüfen sie. Über Qualität und Aussichten der Prüfung sagt das gar nichts.

Zweitens ist die Studie trotz Benennung von GNTM im Titel keine Studie über GNTM im eigentlichen Sinn. Sondern eine allgemeine Studie über die Rolle von Fernsehsendungen, bei der "241 Menschen (überwiegend Mädchen und junge Frauen), die wegen einer Essstörung in therapeutischer Behandlung sind" über ihre Einschätzungen befragt wurden. Da sprechen also Personen mit einem manifesten und eingestandenen Problem und dem Willen zur Therapie. Und die benennen in einer offenen Befragung von selber GNTM mit riesigem Abstand zu allen anderen als eine Sendung, die in ihrem Krankheitsverlauf eine wichtige Rolle gespielt habe.

Das ist für sich schon mal etwas, das man mindestens genauso ernst nehmen muss wie die schöne Schilderung, die Cait oben von sich gepostet hat. Als Forschungsergebnis sicherlich auch methodisch angreifbar, aber eben nicht leicht abzuweisen. Am Ende des Berichts wird noch dargestellt, welche Konsequenzen die Befragten selber wünschen würden. Und in dem Zusammenhang melden sich die Autorinnen der Studie dann zu Wort und formulieren ihren eigenen Standpunkt:

Zitat

Aus Sicht der Rezeptionsforschung wäre mehr Sensibilität im umgang mit Kritik an den Körpern der Kandidatinnen zentral. Eine vermehrte Wertschätzung von Individualität und Eigenwilligkeit (auch gegenüber Heidi Klum) wäre ein Zeichen von Qualität. Zudem wäre eine gezielte Kontextualisierung für die ZuschauerInnen hilfreich, wodurch vermittelt wird, dass es sich bei den Kandidatinnen um körperliche Ausnahmeerscheinungen handelt und dass die geforderten Anpassungs-und Verdrängungsmechanismen show- bzw. businessspezifisch sind und nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Eine einfließende Aufklärung zum Thema Magersucht wäre zudem thematisch passend und würde, gerade weil die Sendung viele Mädchen in einem sensiblen Alter erreicht, ein Zeichen von Verantwortung.


Das ist schon deutlich weniger als "Verbot" oder "Einstufung als jugendgefährdend". Das geht in Richtung Auflagen, die die Sendung in Konzept und Schnitt erfüllen sollte. Was zum Teil ja auch schon geschieht, siehe Döner-Futtern und Abweisen von "zu Dünnen".

Am Spaßfaktor dieser Elemente kann man ungefähr ermessen, wie toll eine Ausweitung solcher Auflagen wäre. Solche Reglementierungen wirken oft besonders unehrlich und nervig. Es hatte schon seinen Grund, warum speziell vor Elternversammlungen nicht alle Schulprobleme zuhause ausführlichst diskutiert werden wollten.

Aber immerhin wäre das doch mal eine andere Diskussion.

Es ist eine Sache, ob ich als GNTM-Fan die Sendung gegen Verbotsforderungen verteidige. Vor allem, wenn dann noch Mütter die Klage führen und es sich mal wieder anhört wie "wir müssen uns einmischen weil wir unsern Töchtern nicht wirklich trauen". Aber GNTM gegen sachliche Kritik verteidigen, wo vielleicht wirklich Gesundheitgefahren für viele drohen? Die Sendung wie Frau Spoerr schönlügen und gottweißwas für lächerliche Lernerfolge anpreisen (für die sich vermutlich auch ihre 13jährigen Töchter nur schämen werden) und Heidi applaudieren - weil eine Kollegin das miese Spiel um Darya aufgespießt hat und das systematische Erzeugen und Anheizen von Zickereien "Niedertracht" genannt hat?

Sorry nein. Ich weiß nicht mehr, wer's hier zuerst gepostet hat, aber für mich stimmte es voll und ganz, dass das Wort von der "hässlichsten Fratze des deutschen Fernsehens" sehr viel von der Kritik enthielt und wieder gegeben hat, die auch hier in einem Fan-Forum fast Woche für Woche in den Sendungsthreads zu lesen war.

Nein. Man kann diese Sendung anders machen. DARUM geht es. Und nach dieser Staffel 10 ist Druck an der Stelle absolut angebracht!

***

Das Interessanteste an der Essstörungs-Diskussion finde ich persönlich, dass in der Studie die Frage der Selbständigkeit der Mädel vor Heidi und der Jury einen so hohen Stellenwert hat. Dieses Problem: dass die Sendung einen Anpassungs-Druck erzeugt, das ist für mich die Schnittstelle, wo man neben Magersucht noch sehr viel mehr thematisieren kann. Wenn sich da etwas ändern könnte, würde die Sendung deutlich gewinnen.

Frage natürlich, wie das mit Heidi gehen soll. "Eigenwilligkeit auch gegenüber Frau Klum" hatten wir ja schon, siehe Maike in Staffel 8; dazu die ganze Verweigerer-Fraktion, die Hayo vorm Ballett-Training auflaufen lässt und sich an den Pool legt oder ein andermal alle Ernährungstipps in den Wind schlägt und Pommes futtern geht. Da war ja schon was von Aufruhr in GNTM. Und am Ende wurden wir dafür mit Baby Beyoncé als Siegerin bestraft, die in ihrer Bewerbungsrede nur ein einziges echtes Argment hatte: "Ich hab immer alles mit gemacht".

Was soll da ernthaft zu ändern sein, wenn nicht mal die Co-Juroren mehr wagen dürfen als Sprücheklopfen und sich bis zum Mehr-geht-nicht verbiegen. Heidi hat bei Joops Einstieg in Staffel 9 gezeigt, dass sie GNTM als "meine Sendung" begreift und gegen alles verteidigen will. Staffel 10 ist wieder eine reine Marionettenschau; alles derart durch-manipuliert, dass selbst die Vorhersagekönige ("X wird gewinnen, weil sie den Job vom Hauptsponsor hat") im Trüben fischen, nachdem Heidi die Idee hatte, zwei Kandiatinnen gleichermaßen mit Erfolgen hochzupäppeln.

Schlussfolgerung ist doch: da geht nur eins. Heidi muss raus. Der Fisch stinkt vom Kopf.

Ich geb ja zu, dass Daniel Benedict, dessen GNTM-Beobachtung in der NOZ ich wirklich durchweg lesenswert fand, in seinen 10 Gründen für Heidi Klum nicht schlecht argumentiert: Heidi habe ja fleißig neue GNTM-Konzepte ausprobiert und aber noch längst nicht alle durch.

Zitat

Auf keinen Fall darf Heidi Klum aufhören! Erst muss sie wenigstens eine Staffel ausprobieren, in der es nicht um zankende Mädchen geht, sondern zum Beispiel um Mode!

Da würde ich natürlich wieder einschalten. Aber wer wettet denn auf sowas?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hexe reloaded« (23. Mai 2015, 23:19)


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Samstag, 18. Juli 2015, 21:08

Ich stell mal die Nachricht in diesem Thread, scheint für mich der passendste zu sein...

Hab jetzt mal "GNTM" in Google News eingegeben und mehrere gleiche Artikel gefunden, die über die Bombendrohung sprechen. Die Polizei hat herausgefunden, dass der Anruf aus einer Kölner Telefonzelle kam:
www.welt.de/regionales/nrw/article144104…lefonzelle.html
LG
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Samstag, 18. Juli 2015, 23:11

Na, das engt ja den Kreis der Verdächtigen schon mal auf ca. eine halbe Million Personen ein. :rolleyes: Bleibt zu hoffen, daß irgendjemandem was an dieser Telefonzelle aufgefallen ist.