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Konnimausi

Topmodel

  • »Konnimausi« ist weiblich

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Gestern, 15:10

Na ja, sehr durchwachsenes Interview. Ich würde mal sagen, Stefanie hält sich selbst für sehr viel reifer und durchblickender, als sie tatsächlich ist.
Ich glaube ihr gern, dass man als Social-Media-Star, der gelegentlich auch modelt, keine Agentur braucht. Für die "reinen" Models sind Agenturen in den wichtigen Städten meiner Meinung nach immer noch ein Muss und eine große Arbeitserleichterung.
Und auf der einen Seite sagt sie, die anderen wüssten ja alle in ihrem Alter noch gar nicht, was sie später mal machen wollen, während sie so erwachsen ist, auf der anderen Seite weiß sie es doch genausowenig. Sie tingelt als Social-Media-Sternchen durchs Land, was sie ja nun auch nicht unbegrenzt lange machen kann, und will ganz vielleicht später mal Psychologie studieren. Also hat sie doch genau so wenig einen Plan wie ihre gleichaltrigen ehemaligen Schulkameraden. Was in dem Alter auch überhaupt nicht schlimm ist, wer ist schon ab 20/21 absolut einem Plan folgend durchs Leben gegangen, aber dann soll sie doch bitte nicht so altklug daherkommen. :rolleyes:
Sie hat halt im Gegensatz zu den anderen das Glück, durch eine Tätigkeit Geld verdienen zu können, für die man sich vorher nicht die Mühe geben muss, Abitur, Ausbildung oder Studium zu absolvieren. Wenn das mal nicht mehr funktioniert, muss sie vom Ersparten zehren und hängt denen, die sich auf dem "klassischen" Weg etwas erarbeitet haben, bezüglich der weiteren beruflichen Perspektive deutlich hinterher.

Das, was Stefanie über ihre Krankheit erzählt, ist meiner - allerdings laienhaften - Meinung nach ziemlicher Unsinn. Volvulus bezeichnet, wie man sich aus dem lateinischen Namen unschwer ableiten kann, einfach nur die Verdrehung (im allgemeinen eines Darmabschnitts, aber das ist im Namen nicht angelegt) als solche, ohne irgendetwas über deren Ursache auszusagen. Ich will das nicht herunterspielen, eine Darmverschlingung oder -verdrehung ist natürlich ein potentiell lebensbedrohlicher, mit starken Beschwerden verbundener Zustand, den man niemandem wünscht, schon gar nicht mehrfach im Leben. Aber was sie zur Ursache erzählt, ist meines Erachtens kompletter medizinischer Unsinn. Sie scheint ja wohl zu Darmverschlingungen/-verdrehungen zu neigen, warum auch immer, das kann ja an irgendwelchen früh im Leben entstandenen Verwachsungen, entzündlichen Reizungen oder was auch immer liegen. Aber dieses "Meine Organe sind nicht fest im Körper verankert" klingt eher danach, sich interessant machen zu wollen. Mir wäre neu, dass es einen solchen Zustand lose herumhängender und somit wandernder Organe insgesamt gibt. Es gibt beim Menschen Wanderhoden (kommt für sie nicht in Frage :D ) und Wandernieren, da ist die Niere in der Tat nicht so fest im Körper "verankert", wie sie sollte (aber auch damit scheint sie ja kein Problem zu haben). Punkt. Die wahnsinnig interessante Vorstellung, die Stefanie da von sich als einmaligem medizinischen Phänomen zu erwecken versucht, dass bei ihr alle Organe irgendwie lose im Körper herumschlackern und sie ständig in Lebensgefahr bringen, finde ich absurd, und so etwas ist wohl bisher in der Medizin noch nicht beschrieben worden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Konnimausi« (Gestern, 15:32)


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